Freitag, 20. Mai 2011

Sapa


Letzte Woche war ich zusammen mit Jana in Sapa, das ist ein kleines Dorf in den Bergen und zählt zu einem der schönsten Plätze Vietnams. Eigentlich waren wir dort um in einem Hotel, das zu unserer Schule gehört, zu arbeiten, aber im Endeffekt hatten wir einfach nur eine Woche lang Urlaub, mit insider Tipps unserer Studenten.

Angereist sind wir mit dem Zug, für mich die erste Zugfahrt in Vietnam und noch dazu in einem Schlafzug. Nach einer 8 stündigen Zugfahrt und einer weiteren Stunde im Bus, sind wir im Baguette & Chocolat Hotel in Sapa angekommen.

Das Hotel ist sehr klein, hat insgesamt nur 4 Zimmer, sowie ein Restaurant und steht wegen seinem leckeren Essen in fast jedem Reiseführer. Die Students die dort arbeiten haben in Hanoi Englisch, kochen und zu kellnern gelernt und die Besten von ihnen durften nach Sapa. Sie haben also auch keinen Englischunterricht mehr und deshalb haben wir meistens was mit ihnen unternommen, oder ihnen einfach bei der Arbeit zugeschaut und geholfen.

Sapa an sich ist wirklich total schön, aber leider auch sehr touristisch, zu begutachten gibt es dort eine atemberaubende Landschaft mit vielen Reisfeldern und die 'minority peolpe' die sich selbst auch als solche bezeichnen was irgendwie lustig ist.



Während die Minderheitenmänner meist auf den Reisfeldern etwas außerhalb arbeiten, oder Gras und Holz von A nach B transportieren, sind einige Minderheitenfrauen in Sapa und versuchen den Touristen ihre selbst genähten Klamotten oder traditionellen Schmuck zu verkaufen.

Unsere Tage in Sapa haben sich meistens so gestaltet, dass wir aufgestanden sind, ein bisschen in der Küche und im Restaurant gechillt haben und dann irgendwann nach dem Mittagessen was es schon um 11 Uhr gab, mit ein paar Students auf den Markt gegangen sind. Überall kommen dann die Minderheitenfrauen auf einen zu und versuchen etwas an den Mann zu bringen, was dann etwa so beginnt: Hello where you from? Whats your name? How old are you und irgendwann fragen sie dann auch, ob man etwas von ihnen abkaufen möchte. Am ersten Tag war das noch ganz lustig, aber wenn man einfach wirklich nichts von ihren traditionell Hand gefertigten Klamotten und Co. kaufen möchte, können diese Frauen einen manchmal auch wirklich nerven, vor allem weil wirklich jede Frau die gleichen Fragen stellt und auch spätestens alle 5 Minuten eine neue Frau kommt. Kauft man dann nichts, bekommt man trotzdem ein Lächeln geschenkt und sie sagen nur: Maybe you buy for me later. Das hier viele Leute mehr lächeln und viel fröhlicher sind ist mir stark aufgefallen und dass die Minderheitenfrauen so gutes Englisch können, hat mich wirklich überrascht, weil in Hanoi gefühlt nur jeder 1000ste Englisch kann.



Ansonsten haben wir auch noch kleine Ausflüge mit ein paar Students unternommen und sind unter anderem zu zwei Wasserfällen gewandert und haben an unserem letzten Tag ein Minderheitendorf besucht, wo die Leute wirklich ganz einfach aber schön leben und wir sehr herzlich zum Essen eingeladen wurden. Auf dem Weg zum Dorf haben wir auch einige Kinder gesehen die gearbeitet haben und Futter für die Tiere getragen, oder Feuerholz gesammelt haben.

Apropos Essen, da wir ja im Hotel/Restaurant gearbeitet haben, wollten uns die Students auch immer von allem probieren lassen, was sie gebacken haben, d.h. wir 'mussten' uns im laufe der Woche durch sämtliches Gebäck essen, was da wäre Apfelkuchen, Zitronentarte, Muffins, Cookies, frittierte Bananen mit Honig, Mangosorbet und und und :D Naja was tut man schließlich nicht alles für die Arbeit.




Montag, 11. April 2011

Hoi An & Hue

Hallo ihr Lieben, ich lebe immer noch, in letzter Zeit hat sich nur einfach nicht so viel getan deswegen kommt erst jetzt wieder ein neuer Post. Ich kann eigentlich auch nur von zwei mehr oder weniger spannenden Sachen berichten, weil ich den Rest entweder schon wieder vergessen habe, oder einfach wirklich nichts sonderlich spannendes passiert ist.

Die Erste Sache ist, dass Jana und ich zu einer Weinprobe eingeladen waren und zwar einer ziemlich schicken. Die Einladung war ursprünglich an die Gründerin unserer Schule gerichtet (kurz zur Info: die Schule bildet Jugendliche die kein Geld haben für den Hotel und Restaurantbetrieb aus, zuerst lernen die Students in der Schule und sammeln dann in insgesamt 4 Trainingsrestaurants & Hotels praktische Erfahrung), die hatte jedoch keine Zeit und hat die Einladung an den Manager eines Restaurants weiter gereicht. Da auch er keine Zeit hatte, hat er die Einladung an uns weiter geleitet und dann sind wir also für unsere Schule zur Weinprobe gegangen. In einem der teuersten Hotels wurden Neuseeländische Weine angeboten und wir kamen uns anfangs etwas fehl am Platz vor, weil wir so tun mussten als ob wir an den Weinen interessiert seien, und sie eventuell in 'unser' Restaurant Sortiment aufnehmen. Nach ein paar Gläsern Wein haben wir uns dann aber ziemlich wohl gefühlt, wozu das leckere Buffet was von Zitronensorbet bis hin zu Miesmuscheln Pizza und Co. reichte, natürlich auch beigetragen hat. Man kann mich jetzt quasi als Weinkenner bezeichnen, mein Favorit war ein Gewürztraminer und bei Fragen rund um Neuseeländische Weine stehe ich gerne zur Verfügung :D

Die zweite Sache ist, dass Jana und ich 1 Woche Strandurlaub in Mittelvietnam gemacht haben. Dafür sind wir zum zweiten Mal nach Hoi An geflogen, wo auch schon unser Zwischenseminar stattgefunden hat, nur leider war das Wetter anfangs nicht so gut wie erhofft. Da sich die Sonne erst in den letzten 3 Tagen gezeigt hat, haben wir uns bis dahin einige Klamotten schneidern lassen, da Hoi An in Vietnam als die Schneiderstadt schlecht hin gilt. Außerdem waren wir für einen Tag in Hue, der ehemaligen Hauptstadt Vietnams und haben dort die Kaiserstadt bewundert. Glücklicherweise hat sich dann ab Freitag die Sonne gezeigt und wir sind sofort an den Strand gefahren. Am Sonntag haben wir einen Kleinbus gemietet um zu heißen Quellen zu fahren. Dort angekommen haben sich die heißen Quellen dann als kalte Quellen entpuppt, was aber gar nicht so schlimm war, da das Wetter einfach perfekt war.
Seit Dienstag sind wir wieder in Hanoi und auch hier ist es jetzt endlich warm geworden, jetzt können wir wieder am Westlake chillen und leckere Smothies genießen :D


Mittwoch, 23. Februar 2011

Kambodscha & Thailand

In Vietnam war in der ersten Februarwoche TET, auch bekannt als Neujahr und da uns gesagt wurde, dass alle Vietnamesen über TET zu ihren Familien fahren, viele Läden geschlossen haben und auch auf den Straßen kaum was los ist, bin ich für 3 Wochen nach Kambodscha und Thailand gereist.

Angefangen hat alles mit einem Flug von Hanoi nach Saigon, von dort aus bin ich dann mit einem Bus nach Can Tho zu Marian gefahren und schließlich haben wir zusammen mit einem Bus die kambodschanische Grenze überquert. Die Grenze war nicht bewacht oder durch irgendwelche Schranken verschlossen, man hätte eigentlich einfach durchfahren können, aber da wir später keine Probleme haben wollten, haben wir das Visa Office gesucht und gefunden. Die letzte Hütte die man mit einem Visa Büro in Verbindung gebracht hätte, hat sich dann jedoch als solches entpuppt. An der Hütte hingen keine Schilder mit dem Preis für das Visum, laut Reiseführer sollte das Visum aber nur 20 $ kosten. Ein Polizist in der Hütte hat dann aber gesagt, das Visum koste 25$ und nachdem wir gesagt haben, dass das Visum eigentlich nur 20$ kostet, hat er dann nur noch 22$ verlangt, die wir dann auch bezahlt haben. Marian musste aber 1$ mehr bezahlen, da er kein Passbild dabei hatte, aber ein Bild von ihm wurde trotzdem nicht gemacht, also reine Geldmacherei.

Als wir dann an der Grenze standen, wurde gleich ein weiterer Versuch unternommen, die 'Weißen' ab zu zocken und zwar haben unsere Mopedfahrer 20$ verlangt, um uns nach Kampot zu fahren, wo wir übernachten wollten. Nach langem Diskutieren und einem kleinen Streit haben uns dann 2 Locals für 4$ auf ihren Mopeds mitgenommen. Die Fahrt war ein kleines Abenteuer für sich, weil wir uns überhaupt nicht ausgekannt haben, es dunkel war, die Straßen nicht beleuchtet waren und Marians Mopedfahrer immer etwas schneller gefahren ist als meiner und sein Moped kein Licht hatte und wir uns dann dauernd aus den Augen verloren haben. Im Nachhinein hätten uns die Zwei irgendwohin fahren können, aber es ist dann alles gut gegangen und nach 1 Stunde Fahrt sind wir sicher in Kampot angekommen. Die Stadt ist nicht so besonders, deswegen haben wir am nächsten Morgen gleich den ersten Bus nach Sihanoukville genommen.

Sihanoukville ist einer der schönsten Badeorte in ganz Kambodscha, dort haben wir 3 Tage verbracht und größtenteils nur am Strand gelegen. Geschlafen haben wir in Dormrooms, das sind große Räume mit vielen Betten drin, perfekt für Bakpacker die nicht so viel Geld zur Verfügung haben. Unser Gesthouse war gleichzeitig auch die größte Disco im Umfeld, was einerseits zum Feiern cool war, wenn man aber mal früh ins Bett wollte, weniger cool war, aufgrund von sehr lauter Musik bis 8 Uhr morgens.

Hier ist mir zum ersten mal die Kinderarbeit und der Sextourismus aufgefallen. Die Kinder laufen andauernd den Strand entlang und wollen Früchte, Armbänder und ähnliches an die Westler verkaufen. Ich fand das nicht so cool, aber ich weiß auch nicht wie schlimm das für die Kinder war, wir haben uns nämlich mit ein Paar unterhalten und sie meinten sie machen business, verdienen sich hier Geld dazu und bezahlen auch ihre Englisch Schule damit und klangen gar nicht so unglücklich. Es war so wie so ziemlich krass, dass so gut wie jeder Englisch sprechen konnte, was man aus Vietnam einfach nicht gewohnt war. Auf der anderen Seite, gab es aber auch Kinder die in ziemlich dreckigen Klamotten rumgelaufen sind, kein Englisch sprechen konnten und immer nach leeren Flaschen gefragt haben. Auch um 2 Uhr nachts saß immer ein kleines Mädchen vor dem Eingang unserer Disco, ziemlich dreckig, traurig und müde und hat nach etwas Geld gebettelt und damit kam ich wirklich nicht klar. Man kann den Kindern auch nicht wirklich helfen, weil sobald man ihnen etwas gibt, unterstützt man ja die Kinderarbeit.

Zum Thema Sextourismus kann ich nur sagen, dass es abends teilweise ziemlich ekelig war, die alten weißen Männer zu sehen, die dann eine junge Kambodschanerin im Arm hatten. Der Club war abends allgemein überfüllt von Prostituierten, was einem selbst die Feierlaune dann oft genommen hat. Aber auch in Vietnam sieht man ab und zu einen Weißen und eine Vietnamesin und man denkt gleich Sextourist, was eigentlich auch ziemlich dumm ist, weil ja nicht jeder so ist. Nur in Sihanoukville war es abends in der Disco ziemlich offensichtlich. Naja so viel zu diesem Thema...

Nach Sihanoukville ging es dann nach Siemreap wo wir uns mit anderen Freiwilligen getroffen haben. Siemreap ist Ausgangspunkt für die Besichtigung von Angkor, dort gibt es die größten, noch erhaltenen Tempelanlagen Kambodschas, mit dem berühmtesten Tempel Angkor Wat. Ich glaube Angkor ist sogar eine der größten Tempelanlagen der Welt, wenn nicht sogar die Größte. So gut wie jeder Tourist in Kambodscha besichtigt Angkor. Das war auch der Grund, warum wir nach Siemreap wollten, also sind wir am nächsten Morgen um 6 Uhr mit Fahrrädern bewaffnet gen Angkor gefahren und sind dort auch erfolgreich angekommen, nur leider etwas zu spät für den Sonnenaufgang :D Angkor war wirklich sehr beeindruckend und ich kann die Besichtigung dieser riesigen Tempelanlage nur weiterempfehlen. Uns hat jedoch 1 Tag gereicht, man konnte auch eine 3 Tagestour machen, aber dafür hatten wir nicht genügend Zeit und auch nicht genug Interesse. Die ersten zwei Tempel sind die Größten wobei der Erste um einiges riesiger ist, mir persönlich hat aber der Zweite mit den vielen in Stein gemeißelten Gesichtern mehr gefallen hat. Die vielen anderen Tempel sind auch alle Sehenswert, aber mit der Zeit sehen sich die Tempel einfach alle sehr ähnlich, also uns hat ein Tag Angkor wirklich gereicht.

2 Tage haben wir anschließend in Battambang, eine der größten Städten Kambodschas, verbracht. Dort haben wir entspannt und sind abends mit den Freiwilligen aus Kambodscha feiern gegangen.

Da wir dachten, dass ein Flug von Thailand nach Vietnam nur um die 50$ kostet und das Visum for free ist, haben wir uns dann entschlossen, nach Bangkok zu fahren. Gesagt getan, haben wir in Bangkok dann aber leider gemerkt, dass Flüge mindestens doppelt so teuer sind, deshalb haben Marian und ich uns entschlossen, mit dem Bus über Kambodscha wieder zurück zu fahren, um noch Phnom Phen, Kambodschas Hauptstadt, zu besichtigen und nicht noch für eine Woche mit den Anderen die teure Flüge gebucht haben, durch Thailand zu reisen. Wir haben dann alle 4 coole Tage in Bangkok verbracht und einiges Besichtigt und uns dann am letzten Tag getrennt.

In Thailand ist mir der große Unterschied zwischen Entwicklungsland und entwickeltem Land aufgefallen, wie viele Autos im Gegensatz zu Vietnam auf den Straßen fahren, dass alles viel westlicher ist und auch es auch viel mehr Touris gibt.

Um durch Kambodscha reisen zu dürfen, brauchten wir natürlich wieder ein Visum und unser Busfahrer wollte das unbedingt für uns erledigen und meinte das Visum würde 40$ kosten. Weil wir ihm nicht geglaubt haben, haben wir das selbst in die Hand genommen und unser Visum letzten Endes für 20$ bekommen, obwohl dort auch einige Polizisten waren, die uns ein Visum für 30$ geben wollten und auch im offiziellen Visagebäude waren Polizisten, die von allen Touris 3$ extra verlangt haben, obwohl auf einem Schild dick und fett 'Tourist Visa 20$' stand.

Die Fahrt nach Phnom Phen ist ansonsten problemlos verlaufen, dort hatten wir zwei wirklich entspannte Tage und sind dann auch ohne Probleme mit dem Bus wieder im trauten Vietnam angekommen.



Donnerstag, 20. Januar 2011

Ha Giang

Jetzt kommt mal ein Post den ich vor einem Monat und einer Woche hätte schreiben müssen, aber da leider keine Lust zu hatte :D und zwar haben Stefan, Thilo und ich eine Motorradtour nach Ha Giang gemacht und sind in den 4 Tagen insgesamt ca. 900 km weit gefahren. Zur Zeit ist es bei uns ziemlich kalt und deswegen wollte ich eigentlich noch Handschuhe für die Tour kaufen, hab im Supermarkt aber keine in meiner Größe gefunden und mir dann kurzerhand selbst welche genäht und anschließend mit Tape umwickelt damit der kalte Fahrtwind nicht durchkommt :D Los gings dann am Samstag morgen, nach dem Frühstück das ganz traditionell eine Suppe war und zwar um 6 Uhr in der Früh. Danach sind wir losgefahren und sind bis auf kleine Kaffeepausen und Hintern-entspann-pausen bis nach Ha Giang durchgefahren. Für diese 300 km haben wir insgesamt 8 Stunden gebraucht, das liegt einerseits an den teilweise schlechten Straßen und an zu viel Verkehr. Wir wollten auch unterwegs keine größeren Pausen machen, weil die Strecke nach Ha Giang zwar ganz schön ist, aber das eigentliche Highlight sind die 300 km um Ha Giang.
Für diese 300 km haben wir uns deshalb auch 2 Tage Zeit genommen und sind auch immer möglichst früh los (um 6 Uhr morgens) damit wir tagsüber viel Zeit hatten, die wunderschöne Landschaft zu genießen. Außerdem muss man bedenken, dass es hier um 17 Uhr dämmert und um 18 Uhr dunkel ist und wir bis dahin immer unser Ziel erreicht haben sollten, da die Straßen außerorts oft sehr schlecht ausgebaut sind, von Schlaglöchern übersät sind und es keine Beleuchtung gibt (die „Autobahn“ ist beleuchtet und 'gut' ausgebaut, nicht dass ihr einen falschen Eindruck bekommt ;) ).


Also sind wir am Sonntagmorgen früh los, wurden jedoch schon um 9 Uhr aufgehalten, da es in der Nacht zuvor einen Erdrutsch gab und ein riesiger Felsen und massig Geröll den Weg versperrte. Auf beiden Seiten haben Mopeds, LKWs und Busse gewartet und nach einer halben Stunde ist ein Bagger gekommen und hat nach einer weiteren halben Stunde den Weg passierbar gemacht, der riesige Felsen war zwar immer noch da aber sogar die LKWs sind irgendwie durchgekommen. Ansonsten hatten wir am Samstag keine weiteren Probleme, ich war nur wirklich überwältigt von der Landschaft... Wir sind über einige wirklich krasse Bergketten gefahren und die Aussicht war einfach amazing, ihr könnt euch die Bilder ja selbst anschauen... Ich muss wirklich sagen, dass das was ich bei unserer Tour gesehen habe, zu den schönsten Dingen zählt die ich in meinem ganzen Leben sehen durfte, wenn nicht sogar das Schönste. Es gab immer ein bisschen Nebel, kein Smog, aber auf den Bildern sieht es nach mehr aus als es in Wirklichkeit war, was ich wirklich schade finde weil die Aussicht einfach der Hammer war und die Bilder das nicht 100% wiedergeben können. Es war Landschaftlich einfach total abwechslungsreich, es gab einige Flüsse, Wald, Nadelwald, Gebirgspässe...
So gings auch am Montag weiter, einfach eine unglaublich schöne Landschaft und wir sind sogar 50 km weiter gekommen als eigentlich geplant war.



Wir wollten dann noch kurz einen Fuß nach China setzen und sind zur chinesischen Grenze gefahren (die dünne blaue Linie auf der Karte) wurden jedoch 1 km vor der Grenze von einer Schranke und einem Polizisten aufgehalten, der uns einfach nicht durchfahren lassen wollte. Um 18 Uhr sind wir dann in der Nähe von Ha Giang angekommen und waren recht glücklich, weil wir ein nettes Hotel gefunden hatten. Dazu muss ich sagen dass es echt nervig war, unterwegs immer was zum Schlafen und Essen zu finden, da hier halt nirgends Preise stehen und wir als Ausländer immer viel zu hohe Preise (im Vergleich zu Deutschland immer noch spottbillig) bezahlen sollten und erst ewig handeln mussten und nachdem wir uns auf einen Preis geeinigt hatten das Zimmer oder das Essen oftmals doch teurer war als zuvor ausgemacht. Da keiner von uns fließend Vietnamesisch beherrscht und die meisten Vietnamesen mit denen wir es zu tun hatten kein Englisch sprechen konnten, mussten wir dann halt manchmal mehr zahlen... Die Rückfahrt von Ha Giang nach Hanoi war aber einfach nur be******** wir hatten ein Problem mit Stefans Moped und saßen dann 3,5 Stunden bei einer Werkstatt fest, bis sie endlich den defekten Zündverteiler ausgetauscht haben. Der Zündverteiler war ein spezielles, in China kopiertes Produkt und daher hat das alles so lange gedauert, wäre es ein Normaler gewesen, hätten wir wahrscheinlich nach fünf Minuten wieder weiter fahren können. Wir sind dann um 19 Uhr in Hanoi angekommen und waren alle recht angepisst, aber zum Glück ist uns nichts passiert und wir hatten nie Regen und für den Ausblick hat sich die Stress reiche Rückfahrt dann doch gelohnt.

Ps: Ich gehe am 28. für 2 Wochen nach Kambodscha und werde danach irgendwann darüber schreiben :D



Donnerstag, 30. Dezember 2010

Weihnachten

Mit leichter verspätung wünsche ich euch nachträglich noch frohe Weihnachten :D hoffe ihr habt die Tage genossen, hier hatten wir ein schönes Wochenende aber es kam kaum Weihnachtsstimmung auf, da hier in Vietnam ja leider kein Weihnachten gefeiert wird. Ich hab am Freitag bei der Arbeit den Weihnachtsman gespielt und unsere Students und kleine Gäste beschenkt. Danach ist der großteil unserer WG in die Kirche gegangen, leider war der Gottesdienst auf Französisch und ich hab dementsprechend wenig verstanden, war aber trotzdem schön und das hat mir ein wenig den Ansporn gegeben, eventuell mal meine Französischkenntnisse auf zu frischen :D
Danach waren wir in einem leckeren Steakrestaurant und anschließend haben wir alle Hanoier zu uns in die WG zum Glühweintrinken eingeladen. Abends sind wir dann noch in unsere Stammdisco gegangen, leider endete der Abend schon um halb 3 als die Polizei die Disco geschlossen hat. Desshalb sind wir dann nochmal am Samstag hingegangen, diesmal ohne Polizei. Den Sonntag haben wir dann mit Ausschlafen, Brunchen und Filmen gefüllt.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, hoffe ihr seid gesund und ich melde mich wieder 2011!


Donnerstag, 16. Dezember 2010

Bilder Marmorberge

Zwischenseminar2

Am Montag vor zwei Wochen hat unser Zwischenseminar in Hoi An begonnen, wir sind aber schon am Freitag hingeflogen, um noch ein bisschen mehr Zeit im traumhaften Hoi An verbringen zu können. Dort ist es wirklich schön, viel bessere Luft, tolles Essen und Meer mit einem tollen Strand ohne Touris. Das Wochenende über, haben wir die meiste Zeit am Meer verbracht und entspannt. Von Montag bis Freitag war dann unser Zwischenseminar, wir haben über unsere bisherigen Erfahrungen, Erlebnisse, und Probleme geredet... Mittwoch morgens um halb 5 sind dann noch Stefan Thilo und ich zu den Marmorbergen und den Monkey Mountains gefahren wo es viele Buddha Statuen und Pagoden zu bewundern gibt. Am Freitag bin ich dan zusammen mit Jana ganz in den Süden geflogen, nach Saigon / Ho Chi Minh City, dort haben wir einen Tag verbracht ein Jazzkonzert besucht und sind dann mit dem Bus ins 3 Stunden entfernte Can Tho gefahren um Marian und die Südfreiwilligen zu besuchen. Dort haben wir bis Sonntag Urlaub gemacht, Can Tho an sich ist nicht besonders, nur etwas ruhiger und sauberer als Hanoi und um 12°C wärmer. Wir hatten viel Zeit um mal abzuschalten, waren Schwimmen, die leckersten Krabben meines Lebens essen – bis jetzt - und ich habe sogar gleich zwei mal Hund gegessen. Kleines highlight war der deutsche Tag in Soc Trang am Samstag, der unter anderem mit Eierlaufen, Tauziehen und einem Kochwettbewerb für deutsches Essen gefeiert wurde, bei dem wir leider nicht teilnehmen durften aber dafür alles probieren sollten, Kohlrouladen, Frikadellen und co wurden gefeiert! Am Sonntag hat dann Jana leider ihren Geldbeutel am Flughafen verloren oder er wurde ihr geklaut und alles wurde ein wenig stressig, daher war ich froh als wir müde und kaputt in unserer Wg angekommen sind und ich mal wieder in meinem eigenen Bett schlafen konnte.
Liebe grüße, frohe Weihnachten und ich hoffe dass ihr schon alle Geschenke für eure Lieben gekauft habt ;)


Ps: wenn man auf das Bild klickt öffnet sich meine Gallerie und man kann alle Bilder sehen :)

Montag, 29. November 2010

Zwischenseminar

Hallo liebe Leute, ich hab schon seit laengerem nichts mehr geschrieben, es ist aber seither auch nicht viel spannendes passiert. Ich habe jetzt gerade mein Zwischenseminar und fliege dann noch weiter runter in den Sueden und besuche dort Marian. Also werde ich erst wieder in 2 Wochen was schreiben. Bis dahin viel Spass bei dem was ihr tut und liebe Gruesse aus Hoi An (ich bade hier im Meer bei 25 C Wassertemperatur, nur so nebenbei :P)

Dienstag, 9. November 2010

Cuc Phuong Nationalpark



Dieses Wocheneden haben Jana, Knut, Stefan und ich 2 Freiwillige im 120 km entfernten Nationalpark in Cuc Phuong besucht. Zum Nationalpark muss man sagen, dass er sehr abgelegen liegt, quasi im Dschungel und bekannt für seine Affenstation ist. Jana und Knut sind mit dem Bus angereist, für Stefan und mich war das die erste längere Fahrt mit den Mopeds. Länger daher, da man hier in Vietnam für diese Strecke 3,5 Stunden einplanen muss, wenn alles glatt läuft. Wir sind also am Freitag Nachmittag losgefahren und um halb 7 abends in Cuc Phuong angekommen, wobei ab 6 Uhr nur noch mein Licht funktioniert hat, was sehr blöd war, da es zu dieser Uhrzeit schon stockdunkel war. Grund für die Dunkelheit war, dass an diesem Abend weder Mond noch Sterne zu sehen waren, von Straßenbeleuchtung ganz zu schweigen. Freitag haben wir dann nur noch gegessen, sind in unser cooles aber weniger luxuriöses Pfahlhaus eingezogen und haben abends auf der Terasse gechillt. Am Samstag haben wir dann eine Wanderung durch den Jungel unternommen, wobei ich den Tag über leider von Magenkrämpfen gequält wurde. Abends wurde dann wieder auf der Terasse gechillt und über das Leben philosophiert. Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück zuerst zur Schildkrötenstation gegangen und anschließend zur langersehnten Affenstation. Die Affenstation war absolutes Highlight, es gab über 150 Affen zu besuchen, von denen auch einige zahm waren und sich strecheln ließen. Nachmittags sind wir dann wieder zurück gefahren und zum Glück auch wieder gesund im trauten Hanoi angekommen.
Affen sind die Kings!

Dienstag, 2. November 2010

Spenden

Die Ha Tinh Provinz (3 ärmste Provinz in Vietnam) erlebt zur Zeit die schlimmste Flut seit seiner Geschichte. Über 70 Menschen starben und rund 800.000 von 1.200.000 Menschen sind nach Offiziellen Angaben betroffen.

Momentan werden in Ha Tinh von GTZ Mitarbeitern Menschen evakuiert, Hilfsgüter, wie Decken, Wasserkanister und Lebensmittel verteilt. Alle Mitarbeiter der Organisationen DED, DED Weltwärts und GTZ in Ha Tinh helfen der lokalen Bevölkerung und bitten um Ihre Unterstützung.

In Ha Tinh wurden nur am letzten Wochenende mehr als 68.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Es wurden nach Angaben unserer Behörden hier tausende Hektar Ackerboden überflutet. Für die betroffenen Menschen werden dringendst "rund 5000 Tonnen Reis" sowie Medikamente, sauberes Wasser, Hygieneartikel, Kleidung usw. benötigt. Es sind viele Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Kirchen und Verwaltungseinrichtungen getroffen. Bereits Anfang des Monats hatte es nach tagelangen heftigen Regenfällen schwere Überschwemmungen in Ha Tinh gegeben, bei denen mehr als 60 Menschen starben und etliche noch vermisst werden.

Es regnet immer noch und eine Ende ist nicht in Sicht.
Hilfe ist dringend notwendig. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Spenden:  Online bei Betterplace.org spenden, unter:
http://de.betterplace.org/projects/4867-soforthilfe-fur-flutopfer-in-ha-tinh-vietnam

Aktuelles Video:
http://www.youtube.com/watch?v=ICFCM7G5j_0

Oktoberfest

7 days without internet

Floodings & Oktoberfest

Heute habe ich mal wieder lust was zu posten und es gibt eigentlich auch recht viel zu berichten, letzte Woche waren 8 Leute in Ha Tinh, ich wollte ursprünglich auch mit kommen aber nachdem sich herausgestellt hat, dass so viele vor hatten das Wochenende in Ha Tinh zu verbringen, hatte ich keine lust mehr, da es in 'Großgruppen' ab und zu Komplikationen gibt ;) und zum Glück bin ich nicht mitgekommen, denn am nächsten Tag hat es in Ha Tinh und Umgebung angefangen zu regnen und dann einfach nicht mehr aufgehört, sodass es teilweise sehr starke Überschwemmungen gab. Unseren Leuten ist zum Glück nichts passiert, aber der Wochenendtrip wurde zu einem Wochentrip, da logischerweise kein Bus fährt, wenn das Wasser zwischen 50 cm und 3 m hoch steht. Glücklicherweise sind sie dann aber am Donnerstag morgen erschöpft aber unbeschadet im trauten Hanoi angekommen um mit uns am Freitag das Oktoberfest in Hanoi zu feiern. Wir haben 2 Wochen zuvor Karten dafür gekauft, die für hiesige Verhältnisse schweineteuer waren (um die 30 € für all you can eat & all you can drink) aber dafür hat es sich auch wirklich gelohnt. Das Oktoberfest wurde in einem riesigen Hotel gefeiert, am Freitag und am Samstag mit jeweils 1500 Gästen. Da es nur halbe Maß gab, haben wir ausgerechnet, dass jeder 8 halbe Maß trinken müsste um auf unsere Kosten zu kommen, da ein Maß in Deutschland ja 8 € kostet. Gesagt, getan! Wir haben ordentlich Alkohol konsumiert und hatten einen sehr schönen Abend, leider mit weniger Deutschen als erwartet, aber dafür reichlich Vietnamesen die in der ehemaligen DDR gelebt haben.

Ratte im Haus

Seit Montag wissen wir, dass wir eine Ratte im Haus haben und seit Dienstag wissen wir auch welchen Eingang sie benutzt und daher haben wir seit Mittwoch kein Internet mehr im Haus. Um nicht allzu große Verwirrung zu stiften kommt, hier genaueres: Am Montag kommen wir nach Hause, Jana läuft die Treppen hoch und schreit, dass neben ihr gerade eine Ratte hoch geflitzt sei. Also haben Stefan und ich alle Türen im Haus zugemacht, damit die Ratte wo auch immer sie stecken möge jetzt erstmal gefangen ist. Dann haben wir uns mit Besen bewaffnet und sind auf Rattenjagd gegangen, in jedes einzelne Zimmer, leider ohne Erfolg. Dienstag nacht weckt mich Jana und sagt, sie wisse jetzt wie die Ratte immer rein und raus kommt und zwar durch einen kleinen offenen Spalt von ihrem Schiebefenster das zum Balkon führt. Also habe ich es, nachdem ich ihr versichert habe, dass die Ratte nicht mehr in ihrem Zimmer sei, zugezogen, wobei immer noch ein kleiner Spalt vorhanden war, da das internet Lankabel von dort aus zum Nachbarhaus führt. Am Mittwoch hatten wir dann kein Internet mehr und anfangs dachten wir, dass es sich nur mal wieder um eine kleine Störung handelt – falsch gedacht- die blöde Ratte hat das Kabel durchgebissen, in der Hoffnung so in unser Haus zu kommen. So sind wir seither Rattenfrei, aber dafür ohne Internet.

Mir ist kalt

Ein ganz normaler Mittwoch morgen, man wacht auf, aber irgendwas ist anders, man friert. Seit Mittwoch haben wir nicht nur kein Internet mehr, nein es hat auch nur noch zwischen 20°C bis 23°C und ich muss sagen, es fühlt sich wesentlich kälter an. Wir tragen nur noch lange Hosen und Pullis und beim Motorradfahren natürlich noch Jacken aber es ist trotzdem kalt. Ich finde es ziemlich krass, jetzt war man 10 Wochen lang tropischen Temperaturen ausgesetzt und friert bei über 20°C.

Seit heute wieder Internet! Yeahhh

Dienstag, 12. Oktober 2010

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Vietnam ist, wenn man einen Kaffee trinkt, einen wundervollen Blick auf die völlig
überfüllte Straße hat, die Leute links und rechts von einem übertrieben laut reden, vor einem der Rasen gemäht wird, sich Hupgeräusche wie ein Tinitus im Ohr festsetzen, man bemerkt dass die allgemeine Formel des 21% Sauerstoffgehalts in der Luft durch den des Smog ersetzt werden kann und der Himmel daher auch eher einen gräulichen Farbton annimmt und man trotzdem alles herrlich findet.

Sonntag, 10. Oktober 2010

1000 Jahre Hanoi

Vielleicht wissen es ja ein paar von euch und falls doch nicht: seit dem 1. dieses Monats bis heute wird das 1000 jährige bestehen Hanois gefeiert, ich muss sagen dass ich nicht so viel davon mitbekommen habe bzw. nicht viel davon mitbekommen wollte. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Stadt in den letzten 10 Tagen einfach gnadenlos überfüllt war, es gibt viele Lichter/-ketten und auch einige Bühnen auf denen gesungen wird, gesperrte Straßen und natürlich Vietnamesen so weit das Auge reicht. Wir waren gestern abend in der Stadt und haben uns dann in eine Bar geflüchtet, da wir durch die erhöhte Geräuschkulisse aus Hupen und Vietnamesen sowie der großen Masse von Vietnamesen leicht angepisst waren.

Am Donnerstag haben wir Paulinas Geburtstag gefeiert und sind dafür zuerst in eine Bar und anschließend in eine Disco, die Cocktails waren zwar nicht so der Hammer aber dafür billig

Freitag hatten wir eine Hausparty bei uns mit ca. 25 Leuten, als Gastgeber sind wir dafür mit unserem Wasserbottich der 20 Liter fasst, in eine Bia Hoi gegangen und haben ihn dort auffüllen lassen. War recht witzig für uns aber noch witziger für die Vietnamesen die uns alle grinsend entgegen gekommen sind. Grund für unsere Party war dass uns die anderen Freiwilligen aus Hoi An und Ha Tinh besucht haben, auch 3 Leute aus den Phillipinen waren dabei die jetzt mit ihrem Freiwilligenjahr fertig sind und noch rumreisen. Die Party war gut und endete mit ein paar zerbrochenen Gläsern und 12 Leuten die bei uns übernachtet haben :)

Montag, 4. Oktober 2010

Bestes Wochenende bisher



Am Freitag sind Stefan und ich, zusammen mit Nam und zwei Freunden, nach Ha Long zu Nams Familie gefahren. Nach 4 Stündiger Busfahrt sind wir dann um 20.00 Uhr angekommen und mit dem Taxi zu Nams Onkel gefahren. Dort haben wir gegessen und gechillt und sind dann gegen 23.00 Uhr in unser Hotel eingecheckt. Da wir am Samstag früh aufstehen mussten haben wir uns entschieden abends nichts mehr groß zu unternehmen. Im Hotel haben wir zum ersten mal gemerkt dass wir uns schon an das tropische Klima gewöhnt haben, als wir unsere Klimaanlage von 20°C auf 25°C hochdrehen mussten :) Am Samstagmorgen sind wir dann traditionell Suppe frühstücken gegangen und dann anschließend mit dem Boot von Nams Onkel auf eine kleine Insel gefahren und das Beste daran war, dass auf der Insel niemand war, also keine Touris usw und daher das Wasser auch viel besser. Die Insel war wirklich schön, der ganze Tag an sich war genial, wir waren im Meer schwimmen und haben nebenbei auch noch ein bisschen geangelt. Abends gings dann wieder zurück, zuerst lecker essen mit der ganzen Familie inkl. reichlich Schnapps für die Männer und anschließend ab in die Disco. Die Musik war bis auf einen happy birthday techno remix der 2 mal wiederholt wurde echt gut nur viel lauter als in Deutschland. Jeder Tisch in der Disco hatte eine eigene Bedienung, die immer Alkohol nachgeschenkt hat, außerdem gab es in der Disco keine Türsteher sondern Militärsmänner die einfach nur still dastanden, fast so wie in England. Für den Sonntag war eigentlich geplant lange auszuschlafen, leider wurden dann aber um 6 Uhr Bohrungen am Hotel vorgenommen :D ... Wir waren dann noch ein letztes mal bei Nams Familie zum Essen und sind danach zurück nach Hanoi gefahren. Ich kann nur sagen, dass dieses Wochenede der Wahnsinn war und ich mich schon auf den Sommer 2011 freue

Montag, 27. September 2010

Unterricht



Heute waren Jana und ich bei einer anderen Schule zu besuch eingeladen, um dort gefilmt zu werden. Die Schule wollte moderne Unterrichtsmethoden zeigen und hat uns dafür eingeladen. Es lief dann so ab dass wir in den ersten 10 Minuten gefilmt wurden wie wir die Schüler in einem kleinen Fragespiel getestet haben und anschließend haben die Schüler Präsentationen über verschiedene Festtage gehalten. Das Sahnehäubchen war, dass uns die Lehrerin danach noch zum Essen eingeladen hat.

Schlangendorf



Gestern sind Stefan und ich ins sogenannte Schlangendorf gefahren um endlich mal Schlange zu essen. Nach kurzem Suchen sind wir dann auch fündig geworden und haben zusammen eine Schlange gegessen. Die Schlange war ca. 1,5m lang und es wurde wirklich alles verwertet. Es gab einen Blut und einen Gallenschnaps und dann noch das Herz das ich gegessen habe. Nach ein paar Minuten kam dann alles mögliche zu Essen, Schlangenfleisch gebraten und frittiert, geröstet, drei verschiedene Arten von Schlangensuppe und auch die frittierte Haut. Es war anfänglich schon eine Überwindung, aber dann gings eigentlich und hat auch ganz gut geschmeckt.

Donnerstag, 23. September 2010

Shoppen

Heute mussten wir nicht so lange Unterrichten und hatten daher noch Zeit schoppen zu gehen. Jana und ich sind dann in eine riesige Shoppingmall und dort auch fündig geworden. Ich habe für 40 € ein paar Schuhe, eine Anzughose, einen Pulli und 4 Hemden gekauft also alles echt super günstig... Später wollen wir noch ins Schwimmbad gehen, das nur 1 km von unserem Haus entfernt liegt und anscheinend auch echt sauber ist und einen Kraftraum solls da auch geben. In 2 Wochen fahre ich nochmal nach Halong, wir wurden zu einem Freund eingeladen, er hat 8 Jahre in Deutschland gelebt und spricht auch fließend deutsch. Mehr gibts gerade nicht zu erzählen, machts gut!

Sonntag, 19. September 2010

All you can eat and more

Diese Woche hat meine Arbeit begonnen, ich werde jetzt für 2 - 4 Wochen in einer Schule die Personal für Restaurants, Cafes und Hotels ausbildet, den Englischunterricht unterstützen. Anschließend werde ich abwechselnd in den Restaurants und der Schule arbeiten. Am Donnerstag habe ich die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst getroffen, die hier in Hanoi den besten Schülern ein Stipendium für ein Studium in Deutschland übergeben hat. Am Freitag waren wir in einem all you can eat Restaurant, für 100 000 Dong (4 €) Pizza, Pasta und Salate so weit das Auge reicht. Danach sind wir noch in eine Bia Hoi gegangen und wurden dort von 2 Vietnamesen eingeladen. Es war dann ziemlich schwer ihnen beizubringen, dass wir nichts mehr essen konnten, da ihre Englischkenntnisse nicht gerade die besten waren, trotzdem haben wir verstanden, dass sie uns zum Angeln in 2 Wochen eingeladen haben. Gestern sind Martin und Lennart aus Ha Tinh zu uns gekommen, um Martins Geburtstag zu feiern. Wir waren dann zuerst in einem Club der viel zu voll war und wir daher leider nicht erwünscht waren und sind dann anschließend ins Dragonfly, einer zweistöckigen kleinen Disco mit Shishabar. Was heute passiert, steht noch in den Sternen, das wars von mir, bis bald und liebe Grüße!

Montag, 13. September 2010

Wochenende

Am Freitag waren wir zum ersten mal in der Bar: hair of the dog, dort haben wir noch andere Deutsche  getroffen, in Bars und Clubs trifft man hier öfters auf Ausländer. Das witzige an der Bar ist, dass man selbst DJ ist, es gibt einen PC mit Youtube, sodass jeder seine Lieder aussuchen kann und Billiard gabs auch for free. Am Samstag habe ich mit Stefan und einem Arbeitskollegen eine kleine Tour zu dessen Familie gemacht, es gab leckeres Essen und auch reichlich Alkohol dazu und immer tscham van tscham, was so viel heißt wie alles auf ex... Am Sonntag habe ich bis 12:00 Uhr mittags geschlafen was für mich ausergewöhnlich lange war, dann waren wir Stefans Motorrad von der Wertkstatt abholen und anschließend noch im Guesthouse mit den anderen Freiwilligen, also Marian und seine Gruppe da sie uns heute verlassen haben. Wir waren dann anschließend noch lecker essen und haben uns Verabschiedet. Marian sitzt gerade wahrscheinlich noch im Flieger also dir einen guten Flug und euch allen einen schönen Montag, Leila dir wünsche ich viel Spaß in der 10. Klasse :)